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Amateurfunk? Häh?

Was Du auf dieser Seite lesen kannst:


Mehr über Amateurfunk

Was sich hinter Amateurfunk verbirgt und wo und wie Du das
'Funken' lernen kannst, das sagen Dir diese Seiten:

  1. http://www.amateurfunkpruefung.de
  2. http://www.funken-lernen.de

Was brauche ich nun, um den Rundspruch zu hören?

Natürlich kannst Du die älteren Rundsprüche auch hier hören. Aber das ist ohne das Amateurfunk-Feeling - das kriegste nur im 'Äther' oder auch 'On Air' (in der Luft). Das sind übrigens alte Begriffe aus der Zeit, als die Radiotechnik noch in den Kinderschuhen steckte.  Dieser Linolschnitt, den mir mal der Grafiker Rainer Midlaszewski als Entwurf für eine QSL-Karte gemacht hat, bringt das vielleicht auf den Punkt:



Mit meinem Funkgerät höre ich in die weite Welt hinein; halte mein Ohr nach 'Draußen' - in die Luft halt. Ok, ok, die Karte erinnert ein wenig an Haloween ... aber die Geräusche des Äthers sind schon manchmal misteriös, ja gespenstisch und du fragst dich, was sich dahinter verbirgt ...

Ohne Empfänger keinen Rundspruch. Du brauchst also ein besonderes ‚Radio’, um uns empfangen zu können. Wir nennen dieses Gerät Kurzwellenempfänger oder abgekürzt (das machen die Funkamateure gerne – für alles mögliche Abkürzungen verwenden) KW-RX. Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten für Dich:


  1. Du wendest Dich an einen Funkamateur in Deiner Gegend, damit Du in seinem Shack (= Bude, voll mit Technik), den Rundspruch hören kannst. Hier findest Du eine Liste von besonders hilfsbereiten Funkamateuren. Vielleicht wohnt einer davon in Deiner Nähe: Der Funkamateur ist voll in Ordnung und leiht Dir sogar einen RX und erklärt Dir, wie Du damit empfangen kannst.
  2. Der Funkamateur ist super o.k. und bastelt mit Dir einen Empfänger. Oder er hilft Euch, wenn Du lieber mit Deinen Eltern oder Freunden basteln möchtest:
  3. Du und Deine Eltern oder Wer-Weiß-Wer-Noch basteln gerne und haben Erfahrungen (!) mit elektronischen Bausätzen. Ihr baut Euch einen RX für 80m zusammen! Wir haben Dir weiter unten einige Adressen zusammengestellt, wo es Bausätze gibt. Aber Achtung: die Bausätze sind unterschiedlich schwierig (und teuer).
  4. Du erfährst von einem Radioclub in Deiner Nähe, wo Du den Rundspruch hören kannst oder wo es sogar Bastelgruppen für Kinder und Jugendliche gibt. Die Adresse des nächsten Radioclubs erfährst du auf der Homepage des DARC. Klicke dort in der rechten Spalte auf Ortsverbände, klicke deine Region auf der Karte an und such dir einen Ortsverband in deiner Nähe. Jetzt kannst du mit dem OVV (= Ortsverbandsvorsitzender) Kontakt aufnehmen.
  5. Du hast Taschengeld über und kaufst Dir einen kleinen, gebrauchten Empfänger.
  6. Deine Eltern haben das Taschengeld und kaufen Dir einen kleinen, gebrauchten Empfänger.
  7. Falls alle Stricke reißen, fragst Du einfach UNS!

Einen Empfänger selber bauen ...

... ist natürlich nicht ganz so einfach. Du musst auf jeden Fall mit dem Lötkolben umgehen können. Dann brauchst Du jemanden, der Dir hilft, falls etwas nicht auf Anhieb funktioniert. Dafür gibt es drei Gründe: Fehler beim Zusammenbau, etwas ist kaputt oder der Empfänger muss zunächst mit einigen Apparaturen 'einstellt' werden (die Funkamateure nennen das 'Abgleichen'). Also einfach losbasteln 'ist nicht'.

Für (etwas ältere) Einsteiger empfehlen wir die Werkstattfibel von Peter, DL2FI. Und: es gibt keine dummen Fragen. Hier kannst Du sie stellen: www.qrpforum.de .

Mit etwas Mut und Unterstützung kannst Du Dich nun an die folgenden Bausätze heranwagen.

Das ist etwas für Einsteiger, die schon etwas gelötet haben, elektronische Bauelemente auseinander halten können (und englische Bauanleitungen verstehen!):
Für wirklich erfahrene Bastler:
Mit einem normalen Radio geht jedenfalls nichts. Die Radiosender nutzen meist andere Frequenzen. Außerdem senden wir, um Platz zu sparen, nur mit einer Hälfte des Radiosignals. Mit einem normalen Radio würde sich das so anhören: „grmpfmmpfsumpfdumpfbrabbel“ oder so ähnlich.